FAQ

Bei einem Schüleraustausch kommen einem erstmal viele Fragen in den Sinn. An dieser Stelle möchten wir Dir einige der uns am häufigsten gestellten Fragen beantworten. Wenn Du darüber hinaus weitere Fragen hast, kannst Du uns gerne per E-Mail oder Telefon kontaktieren.

Die wichtigsten Kriterien für einen Schüleraustausch sind Motivation, Flexibilität und Offenheit gegenüber anderen Kulturen. Du solltest die Bereitschaft haben, Dich den Lebensgewohnheiten des Gastlandes und der Gastfamilie anzupassen, auch wenn sie Dir zu Beginn fremd erscheinen. Darüber hinaus solltest Du bei der Abreise je nach Land zwischen 14 und 19 Jahre alt sein und keine mangelhaften Zeugnisnoten in einem Hauptfach haben.
Du kannst Dich online über unsere Website bewerben oder das Bewerbungs-Formular aus unserer Broschüre ausfüllen. Wir laden Dich und Deine Eltern daraufhin zu einem persönlichen Gespräch in der Stadt Deiner Wahl ein. Hier hast Du die Möglichkeit uns als Organisation und das Programm kennenzulernen. Natürlich möchten wir auch etwas über Dich erfahren! Warum möchtest Du einen Austausch machen, wie stellst Du Dir die Zeit im Ausland vor, wie sind Deine Sprachkenntnisse? Darüber hinaus wird alles in Bezug zur Gastfamilie, dem Schulalltag und den Programmregeln erklärt. Während des Gesprächs hast Du immer die Möglichkeit, Fragen zu stellen.
Vor Abreise wirst Du an einem Vorbereitungsseminar teilnehmen, welches am Wochenende stattfindet. Die Seminare finden in verschiedenen Städten statt und werden nach Ländern aufgeteilt, um länderspezifische Fragen und Themen behandeln zu können. Die Teilnehmerzahl liegt bei höchstens 30 Teilnehmern um auf jeden persönlich eingehen zu können. Erfahrene into Mitarbeiter und Returnees leiten Dich mit Rollenspielen, Vertrauensübungen und Fragerunden durch das Wochenende. Darüber hinaus erhältst Du ein Handbuch in dem alles nochmal zusammengefasst ist.
Ja, auch Deine Eltern werden vorbereitet. Wenn der Schüleraustausch ab Sommer stattfindet erhalten Deine Eltern eine Einladung zu einem Vorbereitungsnachmittag. Auch hier gibt es verschiedene Termine und Städte zur Auswahl. Mitarbeiter aus dem Kölner Büro und Ehemalige geben Informationen zum Ablauf und stehen für Fragen zu Verfügung.
In den meisten unserer Programme kannst Du Einfluss darauf nehmen, wo Du den Austausch verbringst. Bei den Select Programmen in Australien, Neuseeland, Kanada, England, Irland und Spanien gibt es verschiedene Schulen von denen Du eine passende auswählen kannst. Alternativ kannst Du eine Wunschregion angeben in den Classic Programmen USA, England, Frankreich und Spanien. Hier lohnt sich eine frühe Bewerbung, da der Regionenwunsch zeitweise kostenlos ist. Beim USA Classic Programm kannst Du auch einen Staatenwunsch angeben. Bei USA Select wählst Du einen Schuldistrikt und beim Privatschulprogramm eine Schule aus.
Ja! Die wenigsten Teilnehmer sprechen vor ihrem Austausch Portugiesisch oder Spanisch. Deshalb bieten wir teilweise vorab Sprachkurse an. Durch die kommunikative und aufgeschlossene Art der Landsleute wird das anfängliche Sprachdefizit durch viel Gestik überbrückt, doch schon bald wirst Du die Sprache erlernen und später sogar fließend sprechen! Wenn es Dir möglich ist, kannst Du zur Vorbereitung auch schon vor dem Austausch einen Portugiesisch- oder Spanischkurs machen, um schnellere Fortschritte zu machen.
Unsere Partnerorganisationen oder Schulen vor Ort haben Mitarbeiter, die gezielt nach passenden Gastfamilien suchen. Stelle Dir vor, Du würdest nach einer Gastfamilie suchen, wie würdest Du vorgehen? Du würdest Dich im Freundes- und Bekanntenkreis umhören, Aushänge in Vereinen und Schulen machen, Anzeigen schalten. Auf diese Art wird ein Netzwerk aufgebaut um Familien zu finden. Diese werden besucht, um zu prüfen, ob die Familie als Gastfamilie geeignet ist. Erst dann darf sich die Familie ihren Austauschschüler aussuchen. Wenn dann noch eine Schule in der Nähe ist, erhalten wir die Information, dass Du platziert bist.
In allen Ländern gelten sehr strenge Kriterien für die Eignung als Gastfamilie, oft wird ein Polizeiliches Führungszeugnis oder ein criminal background check angefordert. Die Familien sollten in einem geregelten Umfeld wohnen, das Haus oder die Wohnung sauber und gepflegt sein. Nicht nur räumlich, auch finanziell muss die Gastfamilie in der Lage sein, einen Austauschschüler bei sich aufzunehmen. Auch der Schulweg sollte angemessen sein, dies wird direkt mit überprüft.
Jede Familie hat individuelle Gründe einen Austauschschüler aufzunehmen, eines haben aber alle gemeinsam: die Neugierde auf eine andere Kultur. Die persönliche Motivation sowie der Wunsch das eigene Land mit Traditionen jungen Menschen näher zu bringen ist ein häufig genannter Grund. Andere haben Interesse oder Bewunderung für ein bestimmtes Land und möchten durch einen Austauschschüler von dort mehr darüber erfahren. Auch eine Änderung der Familienkonstellation kann zur Entscheidung beitragen; wenn z.B. das eigene Kind ausgezogen ist und so Platz für einen Austauschschüler entsteht.
Bei einem alleinstehenden Mann ohne Kinder oder einem schwulen Pärchen fragen wir Dich und Deine Eltern vorab, ob das in Ordnung ist. Sollte dem nicht so sein, wird nach einer neuen Gastfamilie gesucht. Ansonsten muss ein triftiger Grund vorliegen, bereits vor Abreise über eine neue Gastfamilie zu sprechen. In der Regel ist es besser die Gastfamilie persönlich kennenzulernen. Die Familie öffnet Dir ihr Haus und ihr Leben ohne Dich zu kennen – daher solltest Du ihr die gleiche Chance geben.
Natürlich. Auch bei der nettesten Gastfamilie kann es vorkommen, dass im täglichen Zusammenleben die Chemie nicht stimmt. In dem Fall ist es wichtig, uns und Deinen Betreuer darüber zu informieren. Dann werden wir gemeinsam mit Dir und dem Betreuer versuchen, daran zu arbeiten, mögliche Unstimmigkeiten aus der Welt zu schaffen. Manchmal kann es einfach sein, dass es etwas Zeit braucht, bis Du Dich an den Lebensstil Deiner Gastfamilie gewöhnt hast. Wenn dies nicht besser wird und ein Gastfamilienwechsel dadurch notwendig wird, kümmert sich Dein Betreuer um eine neue Gastfamilie.
Das hängt davon ab, für was für ein Land oder Programm Du Dich entscheidest. In England, Irland, Schottland, Spanien, Kanada sowie bei den Select und Privatprogrammen in
Australien, Neuseeland und den USA erhalten die Gasteltern eine finanzielle Unterstützung. In Thailand und bei den Classic Programmen in den USA, Neuseeland Australien nehmen die Gastfamilien die Schüler unentgeltlich auf. Die Bezahlung von Gastfamilien dient als Ausgleich für die höheren Lebenshaltungskosten wie Heizung, Strom und Essen die durch einen Austauschschüler entstehen.
In vielen Ländern geben wir eine Einzelzimmergarantie, dies siehst Du auf der jeweiligen Länder- oder Programmseite. In den anderen Ländern ist es meistens so, dass unsere Austauschschüler ein eigenes Zimmer haben, es kann aber auch sein, dass Du Dein Zimmer mit einem Deiner Gastgeschwister oder einem weiteren Austauschschüler teilen wirst.
Als Austauschschüler bist Du Teil der Familie mit allen Rechten und Pflichten. Du solltest in jedem Fall Dein Zimmer sauber und ordentlich halten. Darüber hinaus wird erwartet, dass Du auch in der Küche zur Hand gehst, den Staubsauger nutzt, die Pflanzen gießt oder anderweitig mit anpackst. So wie Du es eben auch zu Hause machen würdest. Deine Gastfamilie freut sich natürlich über jeden Input, der darüber hinaus geht – sei es sie mit einem typisch deutschen Gericht zu überraschen oder ins Kino einzuladen.
In anderen Ländern hat die Kirche einen anderen Stellenwert als bei uns in Deutschland. Wenn Deine Gastfamilie in die Kirche geht, solltest Du sie begleiten. In den USA spielt die Kirche eine sehr große Rolle im Sozialleben. Viele Events, Ausflüge und Sportveranstaltungen für Jugendliche werden von den lokalen Kirchengemeinden organisiert, sodass unsere Schüler sehr positive Erfahrungen mit dem Kirchenleben gemacht haben. Aber auch in anderen Ländern wird die Kirche regelmäßig besucht um sich mit Freunden und der Kirchengemeinschaft auszutauschen.
Schau Dir Deine Freunde in Deutschland an und Du wirst merken, dass es genauso im Gastland sein wird: Einige wohnen nah genug, um zu laufen und andere müssen mit dem Bus fahren. Es hängt davon ab, wo Deine Gastfamilie wohnt. In Ländern wie den USA gibt es extra organisierte Schulbusse, es kann aber auch sein, dass Du einen öffentlichen Bus für die Fahrt zur Schule nutzen wirst. Oft bilden sich auch Fahrgemeinschaften oder die Gastfamilie fährt Dich.
An den meisten Schulen im Ausland werden deutlich mehr Unterrichtsfächer und Sportarten angeboten als in Deutschland, sodass Du neben Pflichtfächern auch Neues ausprobieren kannst. Ein Beratungslehrer hilft Dir, einen Stundenplan nach Deinen Interessen und Stärken zusammenstellen. Eine Garantie auf bestimmte Fächer können wir leider nicht geben. Beachte auch, dass in anderen Ländern seltener Fremdsprachen wie Französisch oder Latein unterrichtet werden.
Das ist ganz unterschiedlich. Es kann sehr früh im Jahr sein oder aber auch kurz vor Deiner Abreise; es hängt aber auch davon ab, was für eine Programmart Du ausgewählt hast. Bei Sommerabreisen erhalten die meisten Schüler ihre Gastfamilien zwischen Mai und August. Schüler, die im Winter starten, erhalten ihre Platzierung meist zwischen November und Dezember. In jedem Fall wirst du noch am gleichen Tag, an dem die Platzierungsinfo bei uns eintrifft, von into informiert. In den USA gibt es eine besondere Regelung: Die Organisationen müssen bis zum 31. August eine Gastfamilie und Schule nachweisen.
Bei fast allen Ländern können wir Dir lange im Voraus sagen, wann es losgeht, da wir feste Abflugtermine zum Orientation Camp oder zur Gastfamilie haben. Anders ist es bei USA, Australien und Neuseeland Classic: Hier können wir Dir erst sagen, wann es losgeht, wenn wir die Platzierung erhalten haben. Das kann bereits im Frühjahr sein, erfahrungsgemäß erhalten wir die meisten Platzierungen aber erst im Sommer. Sobald wir diese erhalten können wir sagen, wann Du fliegst und zu welchem Orientation Camp es geht.
Ja! In die USA, nach Kanada, Neuseeland, London, Dublin und Madrid wirst du in einer großen Gruppe zum jeweiligen Orientation Camp reisen. Alle anderen Zielländer buchen wir in kleinen Gruppen. Dies gilt bei Sommerabreise.
Ja. Bei den Flügen in die USA, nach Kanada, Neuseeland, Dublin und Madrid wirst Du am Flughafen vor Abflug in Empfang genommen und gemeinsam geht es dann los. Dies gilt bei Sommerabreise.
Das into Orientation Camp ist in seiner Form einzigartig und betrifft die Schüler die in die USA, nach Neuseeland, Kanada, England, Irland oder Spanien reisen. Von Deutschland aus geht es mit den anderen Austauschschülern direkt nach New York City, Auckland, Toronto, London, Dublin oder Madrid. Gemeinsam mit anderen Austauschschülern erkundest Du die Highlights der Stadt, lernst etwas über das Land und überwindest wenn vorhanden den Jetlag. Danach geht es weiter zur Gastfamilie. Betreut wirst Du vor Ort von into-Mitarbeitern und Returnees.
Die Termine orientieren sich am Schulbeginn. Um möglichst allen Schülern die Teilnahme zu ermöglichen, werden mehrere Termine angeboten; in den USA sind das zwischen fünf und sechs. Somit nehmen insgesamt 96% unserer Schüler an den Camps teil.
Während des Schüleraustauschs werden Ausflüge und Reisen durch die Partnerorganisation und Schulen angeboten. Bei Kanada oder im Sydney Programm sind diese teilweise sogar schon im Programmpreis enthalten. Auch Kirchengemeinden organisieren Skifreizeiten oder Wochenendtrips. Informationen dazu sind bei den jeweiligen Ländern unter Reisen beschrieben.
Wir möchten es nicht garantieren, wir können Dir aber sicher sagen, dass alle unsere Schüler in den letzten Jahren in ihre Wunschländer platziert wurden. Warum also keine Garantie geben? Weil es durch unvorhergesehene Situationen wie Wirtschaftskrisen auch dazu kommen kann, dass dies eine Platzierung erschwert. Da wäre es nicht fair, Dir eine Garantie auszusprechen, die in so einem Fall möglicherweise nicht eingehalten werden kann.
Bei uns bleibt niemand zu Hause! In den letzten Jahren wurden alle unsere Schüler in ihren Wunschländern platziert, sodass dies kein Thema war. Zu Beginn der Wirtschaftskrise in den USA konnten vereinzelte Schüler nicht dort platziert werden. Wir boten Alternativen wie Neuseeland, Kanada, England, Irland und Spanien an, sodass diese Schüler zwar nicht in den USA, aber in anderen tollen Ländern einen Schüleraustausch verbrachten.
Natürlich können Dich Deine Eltern nach Beendigung des Programms abholen. Viele kombinieren dies direkt mit einem Urlaub in dem Land. So haben Deine Eltern auch die schöne Gelegenheit Deine Gastfamilie, Freunde und die Umgebung kennenzulernen. Wichtig ist nur, dass wir das vorab wissen, damit die Rückflüge entsprechend koordiniert werden können und ihr gemeinsam im Flieger nach Hause sitzt.
Wir laden Dich zu einem Nachbereitungstreffen ein, wo Erfahrungen ausgetauscht werden und Du erfährst, wie Du als Returnee für into aktiv sein kannst – auf Seminaren, Messen oder Orientation Camps. So werden z.B. die Vorbereitungsseminare und Orientation Camps von ehemaligen Austauschschülern unterstützt. Das macht nicht nur eine Menge Spaß – du lernst auch wie man im Team zusammenarbeitet. Manche Returnees sind über Jahrzehnte hinweg für uns aktiv und werden später Seminarleiter, Interviewer oder sogar Mitarbeiter in unserem Kölner Büro. Das alljährliche Highlight ist das into-BBQ Wochenende wo Returnees und into Mitarbeiter zusammen feiern.
Neben dem eigentlichen Programmpreis kommen je nach Land unterschiedliche Kosten hinzu. Manche fallen vorab an und manche erst im Gastland, weshalb wir ein monatliches Taschengeld von 250 € empfehlen. Vorab sind das die Reisekosten zum Vorbereitungsseminar, Visumgebühr und damit verbundene Kosten wie z.B. Fahrt zum Konsulat oder die Beschaffung von erforderlichen Dokumenten. Vor Ort können Kosten für Schulbus, Mensageld, Schuluniform, Einschreibegebühren an der Schule oder für bestimmte Kurse oder Unterrichtsmaterialien dazukommen. Berücksichtige auch Freizeitaktivitäten wie Shopping, Essen gehen oder Kino.
into bietet jedes Jahr ein Vollstipendium für die USA über den Deutschen Fachverband High School an. Information darüber findest du auf www.dfh.org. Wir haben einige Jahr jährlich drei Vollstipendien für das Land der Wahl in Form eines Kreativwettbewerbs unter dem Namen into’s Topbotschafter vergeben. Derzeit überlegen wir uns ein neues Konzept. Schaue regelmäßig vorbei um zu schauen, wann wir den nächsten Stipendiums Wettbewerb anbieten.
Grundsätzlich ja, es kommt aber auf den Bundesstaat an. In den USA wird der Fahrunterricht über die Schule angeboten, die Teilnahme und die Prüfung ist Austauschschülern mittlerweile nur noch in wenigen Staaten erlaubt und ist nur möglich, wenn Du mindestens 180 Tage in den USA gelebt hast –also länger als ein Schulhalbjahr.